Wirtschaft

EINE WIRTSCHAFT IM DIENSTE DER ELSÄSSER

Vor wenigen Jahren gehörte das Elsass noch zu den reichsten Regionen Europas. Doch seit einiger Zeit hat sich die wirtschaftliche Lage dermassen verschlechtert, dass unser Land nun etwa auf das Niveau des französischen Mittelmasses rangiert. Relativ hohe Arbeitslosigkeit und wachsende soziale Schwierigkeiten sind die Folgen dieses Rückgangs.

Heute ist das Elsass Teil einer globalisierten Wirtschaft und es spürt daher die Folgen der grossen globalen Wirtschaftzyklen. Der Weg zur alten Blüte könnte aber noch eingeschlagen werden. Unser Land müsste dafür auf seine natürlichen Trümpfe zurückgreifen und zunächst in den Wirtschaftsraum am Oberrhein wieder eingegliedert werden. Hierfür muss der Handelsverkehr mit Deutschland und der Schweiz gefördert werden. Voraussetzung dazu ist der Ausbau der grenzüberschreitenden Verkehrswege, die gegenseitige Öffnung der öffentlichen Aufträge sowie Fort- und Weiterbildungsmassnahmen zum Erlernen der deutschen Sprache.

Handwerk sowie Klein- und Mittelunternehmen (KMU) sollen ausserdem verstärkt werden. Es handelt sich dabei sowohl um die Spezifizität, als auch um die Speerspitze der elsässischen Wirtschaft. Ausserdem gelten diese beiden Sektoren als Schutzwall gegen die Auslagerung der hiesigen Betriebe. Ein „rheinischer Kapitalismus“ soll gefördert werden, d.h. eine soziale und faire Alternative.

Eine Elsässische Investment-Bank soll die elsässischen Betriebe dabei unterstützen, sich effizient zu entwickeln und sich an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. Dazu sollen auch die Ausbildungen verbessert und an den Bedarf des Arbeitsmarktes orientiert werden.

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