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Par Gaerwer…


Après la guerre les Alsaciens devaient tourner définitivement le dos à leur passé. Les espaces publics affichaient « Il est chic de parler Français ». Il fallait avoir honte de parler notre langue ancestrale et rentrer dans le moule. Les enfants parlant l’alsacien à l’école étaient punis.

En 1946, Germain Müller a crée le Cabaret satirique alsacien « De Barabli » mélange de chansons et de saynètes égratignant avec humour les alsaciens et leurs élus.
Il fallait un sacré culot pour monter une troupe de théâtre alsacien pendant l’Epuration après la guerre.
Merci Germain de nous avoir rendus fiers de notre langue et notre accent. Une langue sans accent est comme une soupe sans sel.


Une interview de Germain Müller dans la « Marche de l’histoire » de France-inter à écouter.
http://www.franceinter.fr/player/reecouter?play=1038533


D’Letschte, la plus célèbre chanson du Barabli qui a tiré des larmes à des milliers de spectateurs

Mach um s Gewäsene ke Wäses,
D’Gelehrte sin sich jetzt d’accord
Alli Statistike bewiese’s :
Sie isch archi-fütti unsri Sproch.
Kannsch Krokodiledräne spare,
In däre Gass do gibt’s ke Kehr,
De Karich han mir selbscht verfahre
Un d’Himmelskùtscher des sin mir…
Mir sin schients d’Letschte,
Ja d’allerletschte,
Vun däne Lätze
Wo noch so babble
Wie de Schnawel ne gewachse-n-isch.
Noch uns isch ferti
Mit dem Trafari,
Un no wurd endli
Im ganze Frankri
« Ge-parlez-vous » numme franzeesch.

Mir sin schients d’Letschte,
Ja d’allerletschte
Vun däne Lätze,
Wo noch so denke
Wie de Schäddel ne geböje-n-isch.
Noch uns isch ferti
Mit dem Trafari,
Un no wurd endli
Im ganze Frankri
« Ge-pensez-vous » numme franzeesch.

Un s’isch erecht eso, mir han’s eso gewöellt.
Es isch erecht eso, mir han uns gern ver kelt,
Vor lüter « Mueder loss mi a mit défiler ».
Waje de Bändele sin mirjetzt gar nix meh.

Als grad noch d’Letschte,
Ja d’allerletschte, … (refrain)

Füer manchi Wöertle
Isch’s doch schad,
Isch unsri Sproch sunscht a nit fin
Han doch manchi Manches gsaat
Was sie nit saawe uf Latin…
So nimm zuem Beispiel allewil
Ken « toujours » saat allewil guet
Denn allewil, isch allewil
In allewil glüenzt Heimetgluet.

Mir sin schients d’Letschte
Ja d’allerletschte
Vun däne Lätze
Wo köenne saawe :
« Allewil haw ich min Bibbel gern ».

Un döjsich Liechtle,
Wunderlaternle,
Sieh ich im Himmelmille
Wenn d’Engel draawe
In sini Giggele e Stern.
Un ich bin drüri,
Allewil drüri,
Drüri un muedri
Wie seelemueri,
Allewil wenn dü nit bie mir bisch.
Un ich köennt hilef
In ein Loch hile
Wïe d’Wede hile,
Vor lüder Liede
Jed’s mal wenn dü nit bie mir bisch.
Tant pis füer’s allewil, mir han s eso gewöellt.
Tant pis füer’s allewil, mir han uns gern ver kelt,
Vor lüter « Mueder loss mi a mit défiler »
Waje de Bändele sin mirjetzt gar nix meh.
Als gmd noch d ‘Letschte,
Ja d’allerletschte, … (refrain)

Un trotzdem klingt’s fascht wie Remords
Un reimt gar ticht met ere Bues
Wenn m ‘r siner eije Sproch
E Lied in ‘s Grab nin singe muess…
Waje de Pöeschtele
Füer e paar Ämtele
Waje de Bändele
Fùer e paar Fränkele…

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