Der Französische Staatspräsident hat kürzlich eine Zustimmung zu einer verwaltungsmässig engeren Zusammenarbeit zwischen den Regkionen und den darin bestehenden Lokalkollectivitäten bekundet. Im Klartext heisst das, er befütrworte eine Reform, auf eine mehr oder weniger kommt es nicht an, der bstehenden territorialen Struktur des Landes. Er hat sogar E. Balldur, ob dieser erklärte Jakobiner dazu der rechte Mann ist, bleibe voerst dahingestellt, mit einer Untersuchung der gegenwärtigen Situation beauftragt.

Es wäre also, für unsere elsässischen Politiker und Gewählten, eine günstige Gelegenheit die seit langem ersehnte und besprochene Fusion der beiden Départements mit der Region zumindest im Verwaltungsbereich zu verwirklichen. Es möge dabei daran erinnert werden, dass schon vor Jahren die Herren Henri Goetschy und Daniel Hoeffel, damals Präsidenten der Generalräte Ober- und Unterelsass, erwogen hatten, einen einzigen Haushalt für die Region und die beiden Départements zu führen. Eine solche Fusion würde eine Vereinfachung der Verwaltungsprozeduren und womöglich auch eine Ersparnisse ermöglichen. H. Philippe Richert hatte diesen Vorschlag seinerzeit aufgenommen, wogegen sich die Oberelsässer unter H. Büttner enstcheiden wehrten. Seitdem hat sich H. Richert auf den Senat zurückgezogen wo ihn andere Probleme ihn Anspruch nehmen.

So bleibt es nun auch bei den frommen Wünschen in Bezug auf die Schaffung einer starken Region. Zwar richteten im September des vergangenen Jahres die beiden Generalratspräsidenten, die HH. Kennel und Büttner einen Brief an den H. Präsident Sarkozy, in dem sie vorschlugen eine solche Fusion im Elsass zu verwirklichen, quasi als Experiment einer neuen Form der Organisation dieser Institutionen, mit der Bemerkung dass dieser gewollte Schritt zum Modell auf nationaler Ebene dienen könnte.

Bei dieser sterilen Dialektik bleibt es vorerst. Denn sofort traten gegnerische Kräfte in Aktion. Welche Gründe diese Kräfte bewegen wurde bisher nicht offen und ehrlich ausgesprochen. Aber irgendwo drückt der Schuh. Vielleicht ganz einfach weil einer solchen Fusion einige Mandate, nebst Stipendien, auffliegen könnten. Wenn dem so sein sollte, dann ist es für unsere elsässischen Politiker einmal mehr beschämend, aus eigenen Interessen eine für die Region bessere Verwaltungsstruktur abzulehnen. Diese Herren, welche es sind, wissen wir natürlich nicht, werden erst dann zu Vernunft kommen, wenn die Regierung, das heisst unser Präsident, Hans Dampf in allen Gassen, diese Reform beschliesst. Dann werden wir einfache Plebejer aber auch unsere gescheiten Politiker, diese Reform annehmen müssen, wie sie eben in Paris beschlossen worden ist.

Eine Situation die klarsehende Intelligenzen vielleicht hätten vermeiden können, eine Reform, die womöglich nicht dem entsprechen könnte, was man hier als wichtig und für die Region gut erachtet hätte.

Dagegen ist leider nichts zu machen.

Gabriel Andres  

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