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Jacques KAUFFMANN
24 janvier 2015

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Gedanken eines noch nicht kolonisierten Elsässer zum Jahresschluss 2014

Was wir befürchten ist im Begriff, Gestalt anzunehmen. Ja, ausser einem Wunder oder einer nicht vorgesehenen Wende ist die Katastrophe vor der Türe. Unser Elsass ist in Gefahr von der Landkarte der Völker zu verschwinden. Das Land unserer Väter, unserer Ahnen wird ausgelöscht sowie unsere Muttersprache. Der elsässerdeutsche Dialekt sei es die alemannische oder fränkische Mundart wird ja schon lange bekämpft. Unsere Sprache ist der sogenannten Befreiern ein Dorn im Auge. Sie haben schon seit der französischen Revolution die Absicht uns von unserer Muttersprache zu befreien. Teilweise ist es Ihnen gelungen. Öfters mit Hilfe der zahlreichen elsässischen Mitläufer, mit anderen Worten Kollaborateure.

Es ist wichtig zu wissen dass die französische Republik keine wirkliche Demokratie ist, sondern eine verschleierte Diktatur. Das darf und muss einmal gesagt werden. Unserer Jugend darf die Wahrheit nicht immer verschwiegen werden, wie es so oft schon geschehen ist in unserem Land. Nur ein Polizeistaat kann so viele Völker unterdrücken, unterjochen wie es Frankreich gelungen ist. Ausser Elsass-Lothringen sind noch andere Völker im sogenannten Land der Freiheit davon betroffen und beherrscht worden seit Jahrhunderten. Sie kennen die Bretonen, die Basken, die Katalanen, die Okzitaner, die Savoyer und die Korsen, um nur diese zu nennen. Wie sie sehen, ist Frankreich ein Vielvölkerstaat. Von den ehemaligen Kolonialvölkern wollen wir gar nicht zur Sprache bringen. Diese wurden auch auserwählt einmal Franzosen zu werden. Aber zuerst mussten sie im Weltkrieg 1914 mit den Schützengraben Bekanntschaft machen. Heute brauchen sie nur gute Fussballer zu sein. Dies nur nebenbei.

Die französischen Machthaber, gegenwärtig sind es die Sozialisten, sind in der grossen Mehrzahl fanatische Jakobiner. Auch im rechten Lager gibt es zahlreiche Anhänger die sich für diesen verheerenden Zentralismus einsetzen. Zum Leidwesen und Schaden der Völker die im Laufe der Jahrhunderte manchmal mit Gewalt Franzosen geworden sind. Der Jakobinismus hat mit Demokratie nicht viel am Hut. Bei diesen Leuten zählt die Gleichschaltung, d.h. ob Bretonen, Basken oder Elsässer, alle sollen oder müssen französisch lernen und natürlich die französische Geschichte kennen. Ihre eigene Geschichte und Muttersprache dürfen sie verleugnen. Denkfähige Menschen werden den Kopf schütteln und sich fragen : Soll das eine Demokratie sein ? Ja meine Landsleute, müssen wir uns das alles gefallen lassen ? Ich glaube nicht, das muss aufhören.

Aber man bedenke welche Verachtung anderer Kulturen und Sprachen hinter diesem Benehmen steckt. Es wird noch schlimmer, die Dreistigkeit geht weiter. Um angeblich Einsparungen zu verwirklichen haben sich die roten Jakobiner etwas anderes und unnatürliches ausgedacht. Man will (das Zweiergespann Hollande-Valls) uns, Elsässer mit anderen französischen Regionen wie Champagne-Ardenne und die französische Lothringen verschmelzen, Regionen mit welchen das Elsass wenig oder überhaupt keine Gemeinsamkeiten haben. Unsere Geschichte, unsere Sprache, unsere Gesetze, vieles ist verschiedenartig. Der Gipfel dieser Entscheidung besteht darin dass wir Elsässer gar nicht gefragt wurden ! Mit anderen Worten eine diktatorische jakobinische Massnahme. Einmal mehr wurde die Demokratie mit Füssen getreten. Unsere Kultur, unsere eigene Geschichte und Vergangenheit wurden nicht berücksichtigt. Übrigens, dieser Katalane der jetzt die Regierung leitet ist kürzlich durch seine Frechheit aufgefallen, behauptete „es gibt kein elsässiches Volk, nur ein französisches“. Ein Beweis mehr um zu sehen welche Jakobiner uns beherrschen wollen. Wir können nur sagen „aber jetzt reicht es“ ! Dieser feine Herr kann ja etwas ähnliches sagen wenn er nach Korsika geht oder zu seinen Katalanen.

Ja soweit ist unser Elsassland gekommen. Denkt mal nach : im Mai 1911 hatten wir eine eigene Verfassung und ein Parlament. Ober- und Unterelsass und Deutschlothringen (Mosel) waren sich einig. Wir hatten mutige Männer die gekämpft haben und heute wie geht es weiter ? Die Stunde ist ernst. Wir müssen handeln sobald wie möglich. Wir müssen eine zweite Protestaktion aufrufen ähnlich wie am 11. Oktober damit wir noch mehr Menschen mit der „Rot un Wiss“ Fahne auf die Strasse bringen. Unsere Heimat ist gefährdet.

Ihr alle Charakterfesten Elsässerinen und Elsässer, denkt daran dass vieles auf dem Spiele steht :

Unsere elsässische Muttersprache, die Sprache unserer Eltern und Grosseltern (Redeverbot in den Schulen)

Unser Lokalrecht das unsere Vorfahren gekämpft haben.

Nicht vergessen dass unsere Zukunft zweisprachig sogar mehrsprachig im Europa der Völker ist. Nicht vergessen dass Einigkeit stark macht und an allen Protestaktionen teilnehmen. Es ist unser Recht als freies Volk ! Es geht um das Elsass, unser Land ! Es geht um sein oder nicht sein des elsässischen Volkes ! Unsere Sprache, unsere Identität, unsere Eigenart ist gefährdet. Unsere Existenz ist bedroht. Deshalb lohnt es sich zu kämpfen um unsere Kultur zu erhalten und zu retten. Diese Werte brauchen wir damit wir mit unseren Nachbarn in Europa den Kontakt aufrecht erhalten können. Hoffentlich versteht es die Mehrheit unserer Jugend. In Europa und überall auf der Welt sollen sie wissen dass wir um unser Volk und um unsere Rechte kämpfen werden.

Jacques Kauffmann

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